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Praktikum in Teneriffa

Praktikum bei Govindas in Teneriffa (Bericht eines Schülers)

Meine Aufgaben:
Meine Aufgaben waren deutlich vielseitiger als ich dachte. Natürlich habe ich die Standard Aufgaben in der Küche übernommen wie das Saubermachen von Töpfen oder das Zubereiten von verschiedenen Gerichten. Dazu hatte ich die Möglichkeit eine Tagestour nach La Palma zu machen, wo wir uns mit einem Bauer getroffen haben. Die Reise haben wir mit einem Schiff aus Teneriffa gemacht, was eine sehr spannende Erfahrung war.

Bei diesem Bauern haben wir jede Menge Zuckerrohr gekauft. Dieser Bauer war sehr familiär und hat uns zu seiner Familie eingeladen. Wir konnten das frischeste Obst und Gemüse probieren, was man mit dem Essen aus Deutschland nicht vergleichen kann. Abgesehen davon war die Arbeit im Restaurant sehr familiär. Wir haben oft im Team zusammen gearbeitet und mir wurde sehr schnell gezeigt, wie in der Küche
und im Restaurant gearbeitet wird. Nach kurzen Tagen war sehr schnell klar, wer welche Aufgaben zu übernehmen hat. Doch neben den normalen Aufgaben war es auch tagesabhängig wie gearbeitet wird. An manchen Tagen waren Feiern im Restaurant, die wir gut vorbereiten mussten. Außerdem haben wir die Garage des Restaurants umgebaut, um einen Außenbereich für die Sommersaison zu bauen.

Was habe ich gelernt ?
Dadurch, dass ich das Praktikum ganz alleine bestritten habe, konnte ich sehr viele neue Erfahrungen sammeln und konnte noch selbstständiger werden. Natürlich hatte ich ein gutes Team um mich herum, doch es ist natürlich nicht dasselbe, wenn keiner deine Muttersprache spricht und du nicht mit Freunden und Familie umgeben bist. Doch dadurch konnte ich meine Sprachkenntnisse unglaublich verbessern.

Im Restaurant haben wir hauptsächlich Englisch gesprochen, weil dort auch andere Ausländer aus Tschechien oder Ungarn gearbeitet haben.
Durch viele längeren und ausführlichen Konversationen auf Englisch habe ich das Gefühl, dass ich ohne Probleme jederzeit mit jedem ein längeres oder komplexeres Gespräch auf englisch führen könnte. Auf meiner Tagestour in La Palma konnte ich mein Spanisch verbessern.
Dort konnte kaum einer Englisch und ich war gezwungen Spanisch zu sprechen. Ich fand es interessant zu sehen, dass wenn man “gezwungen” ist eine Sprache zu sprechen, dass man tatsächlich in der Lage ist, gut zu kommunizieren und mit einfachen Wörtern gute Gespräche führen kann.

Fazit:
Im Gesamten kann man sagen, dass ich sehr glücklich bin, dieses Praktikum gemacht zu haben und ich würde es jeder Zeit wieder machen
Natürlich war nicht jeder Tag einfach und ich musste mich einigen Herausforderungen stellen, die ich so nicht in Deutschland hätte. Im Nachhinein würde ich sagen, dass mir genau diese Herausforderungen sehr viel Spaß gemacht haben und zu einem Teil meiner persönlichen Entwicklung beigetragen haben.