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Forschung in Tokyo

Schülerbericht von Roman Marchenko zum Forschungsaufenthalt an der Universität Tokyo

Mehr als 400 E-Mails, zahlreiche Gespräche mit Professoren verschiedener Universitäten und viele Absagen brauchte es, bis ich schließlich die Chance bekam, selbst zu erleben, wie akademische Forschung funktioniert – und das an einer der weltweit führenden Universitäten in der Physik, der University of Tokyo.
 
Dort verbrachte ich drei intensive Wochen und arbeitete an einem Projekt an der Schnittstelle von Teilchenphysik und Machine Learning. Im Mittelpunkt stand ein KI-Modell, das große Mengen an Daten aus Teilchenkollisionen analysieren und darin bestimmte Strukturen erkennen kann. Unsere Aufgabe war es, neue Wege zu finden, wie man ein bereits trainiertes Modell weiter verbessern und für neue Fragestellungen nutzbar machen kann. Das ist eine anspruchsvolle Forschungsfrage, für die wir verschiedene Ansätze getestet und miteinander verglichen haben.
 
Auch nach meiner Rückkehr läuft das Projekt weiter. Von Europa aus starte ich weiterhin Trainingsläufe auf dem Rechencluster der Universität und werte die Ergebnisse gemeinsam mit meinem Betreuer aus.
 
Japan selbst hat mir unglaublich gut gefallen. Ich habe es wirklich genossen, dort zu sein, und mich in der Stadt schnell wohlgefühlt. Besonders gern bin ich nach der Arbeit mit einem Leihfahrrad ohne großen Plan durch Tokio gefahren. Genau diese spontanen Fahrten und das Gefühl, jeden Tag etwas Neues zu sehen, gehören für mich zu den schönsten Erinnerungen an den Aufenthalt.
 
Besonders dankbar bin ich unserer Schule KSBK und dem Förderverein, deren finanzielle Unterstützung diesen Aufenthalt mit ermöglicht hat!


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