Schulprofil - Auszug aus dem Schulprogramm

Schullogo

Leitbild

Die leitenden Vorstellungen für die Bildungs- und Erziehungsarbeit des Karl-Schiller-Berufskollegs sind im Schullogo und der damit verknüpften programmatischen Leitidee „Zukunft durch Können – Zukunft durch Gesundheit – Zukunft in Europa“ zusammengefasst. Diese knappe und plakative Formulierung soll einprägsam, identitätsstiftend und außenwirksam sein. In ihr ist aber auch die angestrebte Bündelung von Kompetenzen als „Können“ sprachlich auf den Punkt gebracht. „Zukunft“ impliziert in diesem Zusammenhang nicht nur das „Fit-Machen“ für die nahe berufliche Zukunft, sondern auch das Bewusstsein, dass Lernen heute nicht auf die Schulzeit beschränkt bleiben darf und so angelegt wird, dass es in die Fähigkeit zu eigenverantwortlichem, lebenslangem Lernen mündet. Dies schließt die Selbstverpflichtung der Lehrpersonen ein, ihr berufliches Handeln vor dem Hintergrund sich ändernder gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Anforderungen ständig zu aktualisieren und zukunftsfähig zu gestalten. In einer guten gesunden Schule übernehmen alle am Schulleben Beteiligten Mitverantwortung für gesündere Lern- und Lebensbedingungen. „In Europa“ verdeutlicht, dass sich alle Handelnden im Karl-Schiller-Berufskolleg der Bedeutung der europäischen Einigung für eine umfassende Bildung- und Erziehung bewusst sind.

In dem Schullogo findet die Leitidee eine Ergänzung und Präzisierung: In dem dargestellten Kreisdiagramm werden der Leitidee sechs Begriffe zugeordnet, durch welche schulische Arbeitsfelder sichtbar werden und damit die Basis für die weitere Planung der Schulentwicklung. Diese Arbeitsfelder werden vor dem Hintergrund des europäischen Gedankens im Rahmen einer guten gesunden Schule realisiert.


Zukunft durch Können
Zukunft durch Gesundheit
Zukunft in Europa

Beruflichkeit: Der Unterricht fördert die berufliche Handlungskompetenz der Lernenden. „Beruflichkeit“ heißt auch, sich wandelnde Anforderungen von Gesellschaft und Wirtschaft im Unterricht zu eigen zu machen (Dynamik). Die Schule ist kompetenter Partner einer sich wandelnden Wirtschaft (Sie muss vordenken, nicht nachdenken.). Sie ist Partner der Wirtschaft und wissenschaftlicher Einrichtungen der Region.

Fachlichkeit: Fachkenntnisse sind Teil und Voraussetzung für Können. Damit wird nicht auf die fachliche Gliederung des Unterrichts abgestellt. Fachliche Kenntnisse werden als Bestandteil beruflicher Handlungskompetenz gesehen. Fächerübergreifender und lernfeldorientierter Unterricht sind wesentlicher Teil des didaktischen Grundkonzepts.

Selbstständigkeit: Selbstständiges und selbstverantwortliches Arbeiten sind zentrale Anliegen im Unterricht. Durch gezielte unterrichtliche Maßnahmen, Methodentraining sowie das Einfordern eigenständiger Leistungen wird Selbstständigkeit gefördert. Selbstständigkeit setzt auch ein Mehr an Selbstverantwortung voraus.

Respekt: Respekt vor Personen und Sachen schafft ein Klima des Vertrauens und der guten Zusammenarbeit. Gegenseitige Wertschätzung und respektvoller Umgang miteinander fördern die Zufriedenheit aller. Der pflegliche Umgang mit Gebäude und Einrichtung erleichtert die Arbeit und verhindert Frustrationen.

Integration: In einer Schule, in der Lernende aus mehr als 30 Nationen gemeinsam arbeiten, ist die Integration in das gemeinsame „Haus des Lernens“ ständige Verpflichtung aller. Die Steigerung der sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen sowie ein umfangreiches Wissen über Europa und die Welt sind wichtige Bausteine, um ein Handeln als mündige Bürgerinnen und Bürger Europas zu erreichen. Durch die Förderung internationaler Zusammenarbeit, speziell der Beteiligung an europäischen Projekten sowie der vertiefenden Vermittlung europäischer Inhalte im Unterricht wird das Wissen und das Verständnis unterschiedlicher Kulturen gefördert, um so die Grundlagen für erfolgreiche Integration zu schaffen. Auf der organisatorischen Ebene arbeiten alle Bildungsgänge durch Information, kollegialen Austausch und Koordinierung von Maßnahmen konstruktiv zusammen.

Kooperation: Berufskollegs sind als Partner der Betriebe im dualen System kooperativ geprägt. In der Diskussion um „regionale Bildungslandschaften“ wird noch weiter reichende Kooperation gefordert. Die Schule macht sich diese Forderung zu eigen und öffnet sich allen interessierten Personen und Institutionen für Zusammenarbeit. Kooperation kann nicht auf die Region beschränkt bleiben. Unsere Zukunft wird durch Internationalität geprägt sein. Das Netz der ökonomischen Verflechtungen in Europa und darüber hinaus wird immer enger. Das Karl-Schiller-Berufskolleg nimmt als kaufmännisches Berufskolleg die Verantwortung an, seinen Schülerinnen und Schülern durch internationale Kooperationen passende Wege zum Leben und Arbeiten in Europa und der Welt aufzuweisen.


Europa

Das Karl-Schiller-Berufskolleg ist vom Land NRW als Europaschule ausgezeichnet und bringt seinen Schülerinnen und Schülern den europäischen Gedanken auf vielen Ebenen näher. Im Sinne eines ganzheitlichen Bildungsprozesses sollen unsere Schülerinnen und Schüler ihr Wissen über Europa erweitern und vertiefen sowie die Gelegenheit haben, viel von Europa zu erleben.

Unsere  Anliegen sind dabei:

  • Die Bedeutung des europäischen Einigungsprozesses für die Erhaltung des Friedens zu verdeutlichen,
  • Verständnis und Interesse an der Vielgestaltigkeit in Europa zu wecken,
  • europäisches Engagement zu unterstützen,
  • Schülerinnen und Schüler auf das Leben im vereinten Europa vorzubereiten,
  • Mehrsprachigkeit bei Schülerinnen und Schülern zu fördern,
  • interkulturelle Kompetenz zu stärken,
  • zum Handeln als mündige Bürgerinnen und Bürger Europas zu befähigen.

Dazu bieten wir :

  • Erweitertes Fremdsprachenangebot
  • Bilinguale Unterrichtsangebote
  • Teilnahme an internationalen Projekten und Partnerschaften

    • Projektorientierte Partnerschaften 
    • Austauschprogramme mit inhaltlichen Zielen
    • Europäische Wettbewerbe

  • Ermöglichung von Praktika im europäischen Ausland
  • Vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten im Unterricht


Gute gesunde Schule

Das Karl-Schiller-Berufskolleg als gute gesunde Schule stärkt das Wohlbefinden und die Gesundheit der Lehrenden und Lernenden. Dies führt zu einer guten Qualität des Lernens, des Unterrichtens und der Schulprozesse sowie zu guten Lern- und Arbeitsergebnissen der Beteiligten. Wir erfüllen somit nicht nur die gesetzlich vorgeschrieben Anforderungen, sondern berücksichtigen Prävention und Gesundheitsförderung integrativ bei der Schul- und Qualitätsentwicklung in allen Qualitätsbereichen:

Unsere  Anliegen sind dabei:

  • Partizipation von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern und anderen Beteiligten an schulischen Entscheidungen
  • Eine Feedback-Kultur, die den Einzelnen ernst nimmt
  • Gesundheitsförderung durch Bewegung und Ernährung
  • Hilfestellung für den Einzelnen in allen möglichen Problemlagen

Dazu bieten wir :

  • Regelmäßige Gespräche mit Schülerinnen und Schülern sowie aller weiteren Beteiligten an schulischen Entscheidungen
  • Ein transparentes Kommunikationssystem (z. B. Intranet, „Beschwerdetreppe“)
  • Rhythmisierung des Unterrichts und der Pausen durch Bewegungsangebote
  • Gesundheitsfördernde Unterrichtsinhalte (Ernährung, Bewegung, Wahrnehmung, Stress, Kommunikation)
  • „Die gesunde Alternative“ am Schulkiosk
  • Verschiedene Beratungsangebote für Schülerinnen und Schüler und für Lehrerinnen und Lehrer
  • Kooperation mit externen Partnern auf allen Ebenen (Ausbildungsbetriebe, Kammern, Partnerschulen und -hochschulen, Unfallkasse usw.)
  • Maßnahmen zur Unfall-, Gewalt- , Stress- und Suchtprävention
  • Raum und Räume für Eigen-/Teamarbeit bzw. des Rückzugs für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer