Bildungspartner

Lernpartnerschaft mit der Barmer GEK

Das Karl-Schiller-Berufskolleg ratifiziert seine Kooperationsvereinbarung.

Am 29. September 2015 war es soweit, das Karl-Schiller-Berufskolleg und die Barmer GEK, Regionalgeschäftsstelle Brühl unterzeichneten ihre Kooperationsvereinbarung. Zahlreiche Gäste waren zur Vertragsunterzeichnung erschienen.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßter der Regionalgeschäftsführer Herr Bendix alle Anwesenden. In seiner Rede sprach er davon, dass die Zusammenarbeit mit dem Karl-Schiller-Berufskolleg in Brühl eine Erfolgsgeschichte sei. Seit dem Jahr 2007 habe man 70 Veranstaltungen gemeinsam gestaltet. In dem nun vorliegenden Vertrag gehe es – so Herr Bendix – um Zusammenarbeit im Bereich Berufsorientierung, Schüler- und Lehrergesundheit. Gerade mit Blick auf die zunehmenden Belastungen im alltäglichen Leben, sei der Wert der Gesundheit nicht hoch genug einzuschätzen.

Der stellvertretende Landrat des Rhein-Erft-Kreises Herr Ripp betonte in seiner Rede, dass mittels dieser Kooperation den Schülerinnen und Schülern des KSBK ein realistisches Bild wirtschaftlicher Zusammenhänge vermittelt werde. Eine Kooperation dieser Art würde für beide Seiten nur Vorteile beinhalten.

Anschließend sprach Herr Stallkamp, Direktor des Karl-Schiller-Berufskollegs, über die langjährige Verbindung, die zwischen der Barmer GEK und dem KSBK bestehe. Er hob besonders die engagierte Forschungstätigkeit der Barmer hervor. Auch der Praxisbezug, der durch diese gemeinsame Zusammenarbeit entstehe, sei besonders wichtig.

Die Schülervertreterin Lisa Christ betonte in ihrer kurzen Rede, wie sehr sie von dem Assessment Center und der anschließenden individuellen Beratung profitiert habe.

Die Verträge wurden im Anschluss unterschrieben. Danach wurde über die unterschiedlichsten Aspekte gemeinsam diskutiert, wie z. B. über das Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ und den Berufswahlpass.

Kreissparkasse Köln

Kreissparkasse Köln

Am 19. Mai 2014 hat das Karl-Schiller-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung im Rahmen der Initiative KURS eine Lernpartnerschaft mit der Kreissparkasse Köln in Brühl vereinbart. Die beiden Partner verständigten sich auf ein nachhaltiges Kooperationskonzept, das den Aufbau einer Kooperationsroutine über mehrere Jahre vorsieht.

Beide Partner arbeiten schon seit vielen Jahren  erfolgreich in verschiedenen Projekten zur Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler zusammen. Durch die Lernpartnerschaft wird die  Zusammenarbeit systematisch ausgebaut und auf noch mehr Klassen ausgeweitet.  Die Schülerinnen und Schüler des Karl-Schiller-Berufskollegs profitieren von der Teilnahme der Kreissparkasse an der hausinternen Berufsinformationsmesse, von vielen Praktikumsplätzen, die von der Bank zur Verfügung gestellt werden und  sie erhalten  die Gelegenheit, sich im Rahmen eines Börsenspiels mit den Feinheiten der Wertpapiermärkte vertraut zu  machen. Ganz besonders begehrt ist bei den angehenden Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums die Möglichkeit, zur Teilnahme an einem Assessment Center, in dem ein aufwändiges Personalauswahlverfahren  simuliert wird.

Über verschiedene Formen von Lehrerfortbildungen unterstützt die Kreissparkasse  die praxisnahe Verzahnung des wirtschaftlichen Unterrichts mit der Berufswelt. So kann das Karl-Schiller-Berufskolleg die Finanzkompetenz seiner Schülerinnen und Schüler stärken und sie  gut auf die anspruchsvollen Ausbildungsberufe  in der Finanzwelt vorbereiten.

Galeria Kaufhof

Mit Galeria Kaufhof hat das KSBK einen neuen starken Partner direkt vor Ort gefunden. Entstanden ist die Partnerschaft durch die Werbung der Schule für ihren neuen Berufsschulzweig Einzelhandel. Die Kooperationsvereinbarungen sehen Schüler- wie Lehrerpraktika vor und Unternehmensbesuche mit unterschiedlichen Themen.  Ein Absolvent des KSBKs ist im Sommer 2012 bereits als Auszubildender für den Beruf Kaufmann im Einzelhandel bei Galeria Kaufhof eingestellt worden.

Drogeriemarktkette dm

Eine weitere Bildungskooperation besteht seit Februar 2011 mit der bekannten Drogeriemarktkette dm. Anstoß hierfür war die erfolgreiche Ausbildungsmesse im Karl-Schiller-Berufskolleg ein Jahr zuvor, an der dm mit seinen "Lernlingen" teilgenommen hatte. Der Vertrag wurde vom dm Gebietsverantwortlichen Hartmut Schulze und Schulleiter Michael Stallkamp im nahen Weilerswist, in dem neuen und interessant gestalteten Vertriebszentrum unterzeichnet.

Die vertraglich vereinbarten Bewerbungstrainings und Betriebserkundungen wurden nun in die Praxis umgesetzt. Die Klasse HH510, eine Unterstufe der Höheren Handelsschule nahm an einer Simulation eines sogenannten Assessmentcenters teil. Ausbildungsberaterin Claudia Lübke stellte den Schülerinnen und Schülern drei sehr unterschiedliche Aufgaben und gab hilfreiche Tipps um derartige Situationen zu bestehen.

Zu ganz neuen Sichtweisen kam auch eine Klasse der einjährigen Handelsfachschule, die  im Rahmen des Faches Marketing eine Betriebserkundung in zwei dm-Filialen in Bonn durchliefen. Die Fragen und Erwartungen der Schülerinnen und Schüler wurden von den Ausbildungsberatern Claudia Lübke, Thomas Bosisto und Trainee Sandra Penitschka in den Ablauf eingebunden. So konnten vorab Fragen zur Unternehmensgeschichte und Philosophie sowie zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei dm beantwortet werden.

Die Filialen wurden anschließend nach unterschiedlichen Aspekten durch Schülerinnen und Schüler untersucht und ausgewertet. Die Verbesserungsvorschläge seitens der Schüler wurden vom dm Team interessiert aufgenommen.

Einrichtungshaus Porta

Am 18. August 2008 war es endlich soweit: Die Lernpartnerschaft zwischen dem Einrichtungshaus Porta und dem Karl-Schiller-Berufskolleg wurde feierlich ratifiziert. Bereichert wurde die Vertragsunterzeichnung durch die Präsentation der spiceboys, einer Gruppe fünf junger Männer der Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums. Die Schüler hatten zuvor an dem business@school–Wettbewerb der Boston Consulting Group teilgenommen. Business@school schlägt eine Brücke zwischen der Wirtschaft und Unternehmen. In Bornheim stellten die Schüler ihren selbst entwickelten Gewürzlöffel (spicespoon) in einer Präsentation den geladenen Gästen vor.

Die Lernpartnerschaft zwischen Porta und dem Berufskolleg war durch die Vermittlung von KURS zustande gekommen. KURS ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln und der Industrie- und Handelskammern zu Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln. Der Grundgedanke von KURS ist, dass sich Schulen und Unternehmen als Partner begegnen. Von diesen Lernpartnerschaften profitieren beide Seiten. Schulischer Unterricht soll sich näher an der Praxis ausrichten, ökonomische Bildung soll praxisnahe Inhalte bekommen und Schülerinnen und Schüler werden für Ausbildung und Studium fit gemacht. Unternehmen präsentieren sich als interessante Arbeitgeber mit Perspektiven für die Zukunft und ebenso auch als gute Nachbarn. Konkrete Ziele finden sich in dem umfangreichen Kooperationsvertrag wieder. So ermöglicht Porta zum Beispiel interessierten Schülern Praktika, das Einrichtungshaus wiederum hat die Möglichkeit, bei den Berufsfindungstagen der Höheren Handelsschule die bei Porta vorzufindenen Ausbildungsberufe vorzustellen.