Comenius Multilaterale Schulpartnerschaft mit 6 Ländern: FITme Living Fit and Mentally Healthy in Europe

In einem sich immer schneller bewegenden Europa, das von neuen Technologien bestimmt ist, gilt es ein besonderes Augenmerk auf die mentale und körperliche Gesundheit jedes Einzelnen zu legen, denn nur dann kann der Wohlstand in Europa erhalten und gesichert werden. Die Gesundheit spielt im Angesicht der zunehmenden Bewegungsarmut und Fehlernährung sowie der anwachsenden Zahl an stressbedingten Krankheiten eine zunehmende Rolle in Europa, so dass auch die Europäische Kommission einen Schwerpunkt auf die Gesundheit der Bürger in Europa legt.

Das Projekt FITme (Living Fit and Mentally Healthy in Europe) mit 6 Ländern (Portugal, Türkei, Italien, Österreich, Belgien und Deutschland) nahm die Gesundheitstrends der europäischen Partnerländer im mentalen und körperlichen Bereich auf unterschiedlichen Ebenen in den Blick. An jeder Partnerschule wurde ein im Curriculum verankerter Kurs eingerichtet, indem der individuelle Gesundheitszustand beleuchtet wurde (Ernährungsprotokoll, Eurofittest, Fragebogen). Zudem wurden die aktuellen Trends im Bereich der mentalen und körperlichen Gesundheit recherchiert.

Jedes Land entwickelte mit den Schülern Material zur Vermittlung je eines aktuellen körperlichen (z.B. TRX, Zumba) und mentalen Trends (z.B. Meditation). Bei den Treffen in den Partnerländern stellten  jeweils die Schüler des Gastlandes die beiden Trends vor, dabei kooperierten die Länder mit ansässigen Universitäten (z.B. Deutsche Sporthochschule Köln, Sports faculty of Catholic University Belgium ) und privaten (z.B. Studios) sowie öffentlichen Institutionen (z.B. Krankenhäuser). Die Schüler der Partnerländer wurden zu Experten und vermittelten die gewonnen Erkenntnisse und Programme an Schüler und Lehrer ihrer eigenen Schule. Außerdem  fand ein Wettbewerb statt, aus dem ein Programm mit zehn Stuhlübungen für den Arbeitsplatz entstand, welches in einer App für Smart Phones allen Schülern, Lehrern und später benachbarten Schulen sowie Firmen zugänglich gemacht wurde.

In einem weiteren Schritt wurden lokale Firmen und Krankenversicherungen zu ihren Gesundheits- und Sicherheitskonzepten für ihre Mitarbeiter beziehungsweise Mitglieder befragt und die Ergebnisse wurden zwischen den Ländern verglichen und analysiert. Schüler sind so später in der Lage, sich sicherer und flexibler auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu bewegen, da ihnen authentische Einblicke in fremde Lebensräume ermöglicht wurden, die für die Wahl eines Arbeitsplatzes im europäischen Ausland wegweisende Impulse geben können.

Beim letzten Treffen in Deutschland stellten alle Partner ihre Ergebnisse der Schülerschaft, Elternschaft, Nachbarschulen und Firmen auf einen gemeinsamen European Health Day vor. Das Good Practices Booklet, welches alle Ergebnisse und Programme enthält wurde am European Health Day verteilt. In jedem Partnerland fand zusätzlich ein European Health Day statt, damit die Ergebnisse auch dort verbreitet werden konnten. Dieser Tag wurde von FITme Schülern und Lehrern gemeinsam geplant und organisiert.

Im Verlauf des Projekts wurde ein FITme Logowettbewerb zwischen den Partnerschulen durchgeführt. Zudem wurden mit dem Logo bedruckte Sporttaschen produziert. Ein Blog, eine Webseite, ein Smartphone App, eine Facebookgruppe sowie eine Good Practices Booklet wurden erstellt. Zur Kommunikation zwischen den Lehrern und den Schülern aller Länder dienten E-Mail, Skype sowie Facebook.

Dieses Projekt wurde von der Europäischen Union gefördert.