Tai Chi, Vesuv und Pizza Pizza Pizza

Zu unserem 4. Treffen des europäischen FITme Projekts mit der Türkei, Belgien, Österreich, Portugal, Italien und Deutschland reisten wir nach Aversa in Süditalien wo wir herzlich begrüßt wurden. An der Schule wurde uns der Fitnesstrend `Just Dance´ vorgestellt und wir kamen ordentlich ins Schwitzen. Bei Tai Chi konnten wir unsere Atmung wahrnehmen, das Gehen ganz neu entdecken und uns entspannen.

Die Einblicke in das Schulsystem waren äußerst interessant und die Unterschiede zum deutschen System waren weniger groß als erwartet. Die Schule selbst ist jedoch ganz anders als unsere Schule und uns wurde erläutert, dass Renovierungen und Veränderungen nur sehr langsam auf dem Weg gebracht werden können.

Aversa ist eine Stadt mit über 100 Kirchen, vielen kleinen Geschäften und toller Eiscreme, die man bis spät in die Nacht kaufen kann. Überhaupt spielte sich das Leben für Große und Kleine bis spät in die Nacht ab.

Bei einem Tagesausflug stiegen wir bei wunderbarem Wetter auf den Vesuv und hatten einen herrlichen Blick auf Neapel. Wir lernten viel über Pompeji und die Bewegung von Vulkanen. In Neapel konnten wir bei einer Führung die Altstadt und das Untergrundsystem kennenlernen, welches als Aquädukt und später als Unterschlupf im 2. Weltkrieg diente.

An der Universität für Architektur von Aversa wurden wir  über die alte Architektur sowie über Sicherheitsmaßnahmen in Betrieben Italiens informiert. Überraschend war, dass  wir bei der Besichtigung mit einer Gruppe von 65 Schülern und Lehrern  in laufende Klausuren und mündliche Prüfungen gehen durften. Anschließend hatten wir die Gelegenheit, an einer Führung in einer von der EU zertifizierten Mozzarellafabrik teilzunehmen. Der Mozzarella war sehr lecker und wurde mit der Hand gefertigt.

In den Familien wurden wir sehr gut verpflegt und die Pizza in Süditalien ist wirklich die beste Pizza der Welt. Interessant fanden wir, dass trotz harter Strafen fast alle Italiener ohne Sicherheitsgurt Auto fahren und in Autoschlangen ohne Unterlass hupen.

Der Abschied von den lebensfrohen und häufig singenden italienischen Gastgebern fiel sehr schwer und wir freuen uns, einige von Ihnen bald beim Treffen in Deutschland begrüßen zu können.