Das YES Europe II: Young people in Education and Studies working in Europe

Das YES Europe II Young people in Education and Studies working in Europe ist die Fortführung des gleichnamigen Projektes der vergangenen drei Jahre. In den kommenden zwei Jahren, also von 2018 bis 2020 werden wir nun zusammen mit den neuen Partnerländern Island, Griechenland, Slowenien und Italien Schülerinnen und Schülern dabei unterstützen, Studier- und Arbeitsmöglichkeiten in Europa zu finden. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die heutige Situation auf dem Arbeitsmarkt in vielen Ländern das Sammeln von Erfahrungen in einem anderen europäischen Land erfordert.

Viele Schülerinnen und Schüler sind jedoch eher zurückhaltend, was ein Praktikum oder ein Studium in einem europäischen Land angeht, obwohl sie für eine Vielzahl von Arbeitsfeldern in ganz Europa gesucht werden. Die wenigsten von ihnen wissen, wie sie sich ein Praktikum, eine Ausbildungsstelle oder einen Job außerhalb ihres Heimatlandes suchen können. Sie wissen auch nicht, wie man einen Studienplatz in einem europäischen Land finden kann.

Während des Projektes werden die Schülerinnen und Schüler in interkulturellen, methodischen, sprachlichen und computertechnischen Kompetenzbereichen gezielt gefördert, um ihnen zu ermöglichen sich auf dem europäischen Arbeitsmarkt besser zurecht zu finden und verschiedene Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten kennenzulernen.

Insgesamt fünf transnationale Meetings werden mit allen Partnern in jedem teilnehmenden Land abgehalten. Fünf bis sechs Schülerinnen und Schüler sowie zwei oder drei Lehrkräfte aus jedem Land werden an den Treffen teilnehmen und nach der Rückkehr ihre Erfahrungen mit Mitschülern und Kollegen im Heimatland teilen.

Das erste Meeting wird als Jugendkonferenz gehalten, bei der die Schülerinnen und Schüler Aufgaben ermitteln, die bei der Suche nach einem Arbeits- oder Studienplatz im europäischen Ausland anfallen. Bei diesem ersten Treffen wird auch ein Arbeitsplan erstellt, in dem die Tätigkeiten für die Folgemeetings festgelegt werden. Hierzu gehören in jedem Fall das Erstellen von englischsprachigen Bewerbungsunterlagen und das Durchlaufen weiterer Phasen eines Bewerbungsprozesses auf Englisch (z.B. Vorstellungsgespräch, Assessment-Center).

Zu jedem Meeting werden lokale Unternehmen eingeladen und es wird die Möglichkeit gegeben, Fragen zu klären. Darüber hinaus werden alle Teilnehmer Universitäten, Arbeitsagenturen und die örtlichen Industrie- und Handelskammer besuchen, um Informationen über den Arbeitsmarkt und die Ausbildungsmöglichkeiten zu sammeln. Die Schülerinnen und Schüler werden das Ausbildungssystem, die Wohnsituation, den Arbeitsmarkt und die Studiermöglichkeiten in jedem der teilnehmenden Länder kennenlernen. Durch die Erweiterung ihrer beruflichen Perspektive werden die jungen Menschen motivierter in die Schule zurückkehren und an Selbstständigkeit und Selbstsicherheit gewinnen.