Höhere Handelsschule
(Zweijährige Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung)

Praktika

Der Erwerb der vollen Fachhochschulreife erfolgt durch die zusätzliche Absolvierung

  • eines einschlägigen halbjährlichen (= 24 Wochen) Praktikums oder
  • einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht (Einschlägigkeit nicht erforderlich!) oder
  • einer mindestens zweijährigen Berufstätigkeit (Einschlägigkeit nicht erforderlich!).

Merkmale des einschlägigen Praktikums:

Praktikumsstelle:
Nur Betriebe und Institutionen die in kaufmännischen oder Verwaltungsberufen ausbilden oder die von der Bezirksregierung als Praktikumsbetrieb ausdrücklich genehmigt sind. (Aber: Praktika in gastronomischen Betrieben werden nicht anerkannt!)

Einschlägigkeit:
Für Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule bedeutet dies, dass es sich um ein kaufmännisches Praktikum handeln muss.

Erwerb:

  • nach dem Besuch der Oberstufe werden 4 Wochen Praktikum von der Schule anerkannt (Grund: berufspraktische Anteile am Unterricht)
  • das zweiwöchige Praktikum, welches in der Unterstufe obligatorisch ist, wird ebenfalls anerkannt, wenn es der Voraussetzung der Einschlägigkeit entspricht
  • Betriebspraktika unmittelbar (d. h. sofort) vor dem Bildungsgang
  • Betriebspraktika während der Ferienzeit im Bildungsgang
  • Betriebspraktika nach dem Besuch der Höheren Handelsschule
  • einzelne Praktikumsteile müssen mindestens zwei Wochen umfassen
  • der Abschluss eines schriftlichen Praktikumsvertrags wird empfohlen

Anerkennung:
Der Betrieb bescheinigt des Praktikum auf einem in der Schule erhältlichen Formblatt. Die Schule prüft die Bescheinigung und erkennt sie bei Vorliegen der Voraussetzungen an. Bei Teilung des Praktikums muss jede Bescheinigung über einen Praktikumsteil sofort nach Abschluss des Praktikumsteils der Schule vorgelegt werden.